Aktuelles

25.09.2010

Rathausbrand beschert letztlich noch Gutes



Aus Unglück erwuchs letztlich doch auch etwas Gutes: Vor fast auf den Tag genau einem Jahr vernichtete ein Feuer den Mitteltrakt des Herscheider Rathauses. Nach der monatelangen Renovierung präsentierten die Verwaltungsmitarbeiter um Bürgermeister Uwe Schmalenbach sowie die beteiligten Firmen das renovierte Gebäude bei einem „Tag der offenen Tür“. Und Gäste gilt es natürlich auch zu bewirten. Der Erlös, lautete der Beschluss, geht an einen guten Zweck.
Und so konnten Edgar Bandowski, Vorsitzender des Deutschen-Roten-Kreuz-Ortsvereins Herscheid und Stephan Haase, Rotkreuz-Leiter bei Einsatzdiensten, einen respektablen Scheck über 1193 Euro für ihre Arbeit entgegennehmen. „Das bedeutet einmal mehr Akzeptanz und Anerkennung für unsere Aktiven sowie besonders für das Projekt ‘Helfer vor Ort’“, freute sich Edgar Bandowski. Um künftig noch effizienter agieren zu können, wünschen sich die „Helfer vor Ort“ (HvO), die vor allem nachts zu Notfällen ausrücken und den Patienten bis zum Eintreffen des Notarzt betreuen, eine Beatmungsplatte. Doch der Gebrauchtgeräte-Markt auf diesem Sektor ist derzeit wie leer gefegt. Jetzt sehen sich die Rotkreuzler nach einem neuen EKG- und Defibrillationsgerät aus zweiter Hand um. Damit wäre eine Annäherung an den Standard des Kreis-Rettungsdienstes erreicht.
Quelle: derwesten.de
 
01.09.2010

Wir brauchen Ihre Hilfe - Werden Sie Fördermitglied!


Derzeit befinden sich Mitarbeiter des DRK auf Herscheids Straßen, um Sie für eine Fördermitgliedschaft im DRK Herscheid zu werben.

Mit Frau und Herrn Sander, Herrn Arlt und Herrn Weihs besuchen Sie kompetente Rotkreuzler, die im Namen des DRK Herscheid um Ihre Unterstützung bitten.

Bitte öffnen Sie unseren Helfern die Tür und Ihr Herz und werden ein Teil des Teams. Mit einem von ihnen frei wählbaren Jahresbeitrag werden Sie die wichtige Arbeit des DRK hier in Herscheid auf eine solide finanzielle Grundlage stellen.

Helfen Sie uns heute, damit wir auch morgen noch helfen können!
 
2. August 2008

Nicht lachen! Wir möchten euch mal retten sehen!

Beim 2. Sauerländer Elfmeter-Cup sind erstmals unsere Mädels angetreten. Und trotz einer unheimlich starken Konkurrenz konnten die ELFen unter Beweis stellen, dass sie nicht nur mit Blutdruckmeßgerät, Beatmungsbeutel und Pflaster umgehen können oder sich in der Küche auskennen. Nein, einen sagenhaften 2. Platz konnten sie einfahren. Vielen Dank für euren tollen Einsatz und Herzlichen Glückwunsch. Und im nächsten Jahr stehen wir ganz oben auf dem Treppchen, oder? 

von links nach rechts:

Tanja Schmermbeck; Ursula Schinke; Meike Haase; Marie-Anne Müller; Kathrin Barton

7. Juni 2008

Erstes Fazit der "Helfer vor Ort" fällt nach einem Monat sehr positiv aus

Am 1. Mai hat der DRK-Ortsverein Herscheid das Projekt "Helfer vor Ort" begonnen – und es waren keine 24 Stunden vergangen, da folgte bereits die erste Alarmierung. Dies war ein Vorgeschmack auf das, was in dem ersten Monat folgen sollte . . . "Insgesamt hatten wir bereits sechs Einsätze", erzählt Rotkreuzleiter Stephan Haase. Damit habe man im ersten Monat die kalkulierten Einsatzzahlen locker übertroffen: Die Rotkreuzler waren gar doppelt so häufig aktiv und konnten wichtige Hilfe leisten. Die gute Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Kräften und die Akzeptanz der Angehörigen ist den Herscheidern besonders aufgefallen. "Wir liegen voll im Soll", freut sich Stephan Haase. In der Praxis verläuft das Projekt wie folgt: Das Stammpersonal der "Helfer vor Ort" besteht aus vier Personen. Sie stehen auf Abruf bereit und werden über einen Pieper bei Bedarf alarmiert. Dafür halten sie sich in Herscheid auf, möglichst in der Nähe des DRK-Heims, jedoch nicht zwingend darin. Schlägt der Meldeempfänger aus, dann eilen mindestens zwei Rotkreuzler zur DRK-Garage im Uerp und machen sich auf den Weg. "Bisher waren wir immer deutlich vor dem Rettungswagen oder dem Notarzteinsatzfahrzeug am Einsatzort", so Stephan Haase. Herzinfarkt, Luftnot, Bewusstlosigkeit, Person in Notlage – auf all diese Fälle sind die Helfer vorbereitet. Der Einsatz geht jedoch über die Erste-Hilfe-Maßnahmen hinaus: Meist verbleiben die Rotkreuzler bei den Angehörigen, helfen ihnen bei der Bewältigung der Ereignisse und weisen im Bedarfsfall die Notfallseelsorger ein. "Wir lassen niemanden allein stehen", versichert Stephan Haase. Ebenso wichtig sei auch das Gespräch untereinander – die Einsatznachbesprechung gehört stets dazu. Denn auch die Helfer müssen das Erlebte verarbeiten. "Darüber zu sprechen hilft viel", weiß der Rotkreuzleiter. Das erste Fazit der Herscheider falle sehr positiv aus. Von allen Seiten haben die DRK-Mitglieder Bestätigung erfahren – das Projekt "Helfer vor Ort" hat binnen kürzester Zeit seinen Sinn erfüllt und schließt in Herscheid eine Lücke in der Notfallversorgung. Natürlich ist Verstärkung jederzeit herzlich willkommen. Apotheker, Arzthelfer aber auch völlig unbedarfte Herscheider können sich dem Projekt gerne anschließen. Weitere Informationen gibt es bei den Übungsabenden im DRK-Heim (mittwochs um 19.15 Uhr) oder unter der Rufnummer (0 23 57) 90 38 40.

Quelle: Süderländer Tageblatt vom 07.06.2008; Dirk Grein

3. Mai 2008

Altes Zahngold für großes Holzauto

Von altem Zahngold profitieren jetzt viele Kindergartenkinder.„Ich habe an eine viel kleinere Summe gedacht", strahlte Elke Schumann, Leiterin des DRK-Kindergartens am Nelkenweg, , als sich herausstellte, dass Zahnarzt Dr. Sven Bathe einen Scheck über stolze 1650 Euro mitgebracht hatte.

Seit der Eröffnung seiner Zahnarztpraxis am Alten Schulplatz vor fast zwei Jahren hat der junge Zahnarzt Zahngold gesammelt. Mussten seinen Patienten alte Kronen und unbrauchbare Brücken aus Gold, Palladium, Silber und anderen Metalllegierungen, entfernt werden, „dann habe ich sie gefragt, ob sie die Kronen selbst mitnehmen wollen, oder ob ich sie sammeln und später spenden kann”, erklärte Dr. Bathe. „Meinen Patienten gebührt der Dank.”

 Etwas mehr als 200 Gramm lagen jetzt auf der Waage. Das Zahngold wurde an eine Edelmetallscheideanstalt eingeschickt und brachte beim derzeitigen Goldpreis von 15 Euro pro Gramm und einem noch höheren für Palladium einen Erlös von über 1600 Euro. Diesen Betrag rundete Dr. Bathe auf und spendete das Geld dem DRK-Kindergarten. Denn die Vorschulkinder haben schon zweimal seine Praxis besichtigt und das Prophylaxe-Zimmer kennen gelernt. Zahnarzt Dr. Bathe hat die Effizienz seiner Praxis durch eine Erweiterung im Spektrum moderner Zahnmedizin noch weiter gesteigert. Er kann jetzt, nachdem er Fortbildungen besucht hat, auch die Tätigkeitsschwerpunkte: Implantologie und Parodontologie in seiner Praxis anbieten. Von der Spendensumme soll für die Kindertagesstätte etwas ganz Tolles – wie beispielsweise ein großes Holzauto für das Außengelände – angeschafft werden soll.

Quelle: Westfälische Rundschau vom 19.05.2008

1. Mai 2008

"Helfer vor Ort" beginnt auch in Herscheid

In einem Notfall ist jede Minute kostbar: Ob erkrankt oder verletzt - je eher professionelle Hilfe eintrifft, desto besser, womöglich sogar lebensrettend. Allerdings muss in einer Flächengemeinde wie Herscheid, in der darüber hinaus ein Rettungswagen nur zu Kernzeiten vor Ort steht, mit zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden, bis der Notarzt aus einer Nachbarstadt eintrifft. Diese Lücke schließen ab heute, 1. Mai, die Aktiven des heimischen Deutschen Roten Kreuzes unter Federführung von Stephan Haase. Ein Dienstplan für die 14 ehrenamtlich Aktiven ist ausgearbeitet, damit dieser Baustein zur Optimierung der Notfallversorgung wirklich ein festes, sicheres Fundament bildet. Von der Kreisleitstelle alarmiert, sind die ortskundigen Rotkreuzler in einigen wenigen Minuten zur Stelle, um bis zum Eintreffen des Notarztes erste Sofortmaßnahmen durchzuführen oder/und die hilflosen, verängstigten Angehörigen zu beruhigen. Wohlverstanden: Ärztliche Maßnahmen dürfen dabei nicht ergriffen werden, das bleibt Sache der Profis. Zu den Aufgaben gehören aber auch Mithilfe beim Transport, Absicherungsmaßnahmen bei Unfällen oder auch konkrete Lagemeldungen an die Leitstelle am Lüdenscheider Dukatenweg.

Bürgermeister Lothar Schütz als Schirmherr des Projektes freute sich gestern gemeinsam mit Kämmerer Fritz Heer und Guido Thal als Leiter des Regiebetriebes Rettungsdienst beim Märkischen Kreis über dieses zusätzliche, wirklich nicht selbstverständliche bürgerschaftliche Engagement: "Das ist in höchstem Maße lobenswert!"

 

25.08.2006

Tag der offenen Tür

15.06.2006

FIFA WM 2006

Deutschland - Polen... Mittendrin statt nur dabei!

 

Das DRK Herscheid hat am gestrigen 14. Juni 2006 zusammen mit anderen Fahrzeugen aus dem Märkischen Kreis und der Stadt Hagen für die Sicherheit während des WM-Spiel Deutschland - Polen in Dortmund gesorgt.

Im Rahmen einer Transportkomponente (bestehend aus insgesamt 20 NAW, RTW und KTW)  wurde der KTW des DRK Herscheid im Dortmunder Norden stationiert.

Als sich dann während des Spiels die Lage in der Innenstadt im Bereich des Friedensplatzes immer mehr zuspitzte und die Situation zu eskalieren drohte, wurde diese ganze Transportkomponente zur Feuer- und Rettungswache 1 der Stadt Dortmund verlegt und hat mehrere Stunden den kommunalen Rettungsdienst der Stadt Dortmund sichergestellt.

04.02.2006

Dachgeschoss ausgebrannt - DRK unterstützt Feuerwehr

  

Großalarm bei den Herscheider Feuerwehr-Löschzügen: Als am Samstag um 16.07 Uhr gleichzeitig die Telefone der Kreisleitstelle in Lüdenscheid und des Wehrleiters Gerd Holthaus schellten, wurde keine Zeit verloren. Direkt rückten die Wehrleute aus: Richtung Friedlin – "Auf dem Hamm" stand ein Wohnhaus in Flammen. Als der Löschzug Herscheid-Neue Mühle-Reblin als erster am schwer zugänglichen Einsatzort eintraf, hatten sich die Bewohner, eine vierköpfige Familie, mit Hilfe der Nachbarn bereits in Sicherheit gebracht. Das Dachgeschoss des alten Bauernhauses brannte lichterloh. Während der Löschzug Rärin-Hüinghausen eintraf, bezog die aus Plettenberg angeforderte Drehleiter Position – ohne sie wären die Löscharbeiten wohl noch schwieriger gewesen als ohnehin schon: Durch die schwierige Löschwasserversorgung in Friedlin waren die Wehrleute gezwungen, über rund 1 000 Meter eine Schlauchleitung zu verlegen. Gefahr ging für Nachbarschaft und Dorf von dem Gas-Anschluss des Hauses aus. Deswegen startete die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten einen "Innenangriff", um in den Keller zu gelangen und den Anschluss stillzulegen. Glücklicherweise war der Gas-Wasser-Installateur des Hauses auch ein Freiwilliger der Feuerwehr – schnell war die Gefahrenquelle beseitigt und man konnte von außen weiter löschen. Dies gestaltete sich trotz des intensiven Aufgebots – 77 Feuerwehrleute waren mit 13 Fahrzeugen vor Ort, sechs DRK-Helfer versorgten die Betroffenen sowie die Wehrleute und Polizisten – zunehmend schwierig. In der alten Bausubstanz des Hauses bildeten sich schwer zu kontrollierende Schwelbrände. Hinzu kam, dass man das Dachgeschoss abstützen musste, um einen möglichen Einsturz zu verhindern. Die Wehrleute beendeten ihren Einsatz erst um 21.30 Uhr. Als Ursache des Brandes gilt bislang ein technischer Defekt oder Funkenflug vom Feuer des Kachelofens. Die Kriminalpolizei wird das Haus voraussichtlich heute wieder freigeben. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 150 000 Euro. Die Wehrleute hatten noch etliche Wertgegenstände aus dem brennenden Haus gerettet – darunter Fernseher, Computer und Stereo-Anlage. Für die Absperrung der Brandstelle waren Mitarbeiter des Herscheider Bauhofes verantwortlich, die Straßen und Wege in Friedlin auch massiv gegen Eis abstreuten, da die Wehrleute dort teilweise mit Glätte zu kämpfen hatten.

01.12.2005

3 neue Helferinnen

Das Team des DRK ist um drei neue Helferinnen angewachsen. 

Mit Elke Deppenkemper, Tanja Deppenkemper und Carmen Schinke (von links) können wir auf weitere gut ausgebildete und topmotivierte Sanitätshelferinnen zurück greifen. 

30.04.2005

Bombenerfolg bei der Kleidersammlung - Unerwartet hohe Spendenbereitschaft

Eine unerwartet hohe Spendenbereitschaft durften die Helferinnen und Helfer des DRK Herscheid bei der ersten Kleidersammlung in diesem Jahr bewältigen. Entgegen der vorherigen Sammlung im Oktober 2004 mit einem eher mäßigen Ergebnis wurde diesmal ein "Bombenergebnis" eingefahren. Überall am Straßenrand wartete nicht nur eine Handvoll Säcke, sondern vielmehr mehrere Dutzend Kleidersäcke auf die unermüdlichen Helferinnen und Helfer.

Das Team des DRK möchte sich hier bei der Bevölkerung für die zahlreichen Kleiderspenden und bei den Herscheider Unternehmen (Dachdeckerei Börnard und Garten- nd Landschaftsbau Heilman und Gärtner) für die kostenlose Zurverfügungstellung von LKW bedanken.

30.04.2005

Vater-Kind-Aktion im DRK-Kindergarten - Wir basteln ein Muttertagsgeschenk

Der Kindergarten hatte gerufen. Und viele Väter kamen mit ihren Kindern, um unter der fachkundigen Anleitung der netten Erzieherinnen ein tolles Muttertagsgeschenk für die Muttis zu basteln. Natürlich wollen wir hier nicht zuviel verraten, schließlich soll es eine Überraschung und ein dickes Dankeschön für die Mamas werden. Eines sei dennoch verraten: Die Kunstwerke der Kleinen werden ganz bestimmt die Herzen der Muttis höher schlagen lassen.

Abschließend gab es nach getaner Arbeit eine Stärkung für die Künstler.

Mal wieder eine rundum gelungener Vormittag. Vielen Dank liebes Erzieherinnenteam.

17.04.2005

Ruhr-Marathon von Dortmund nach Essen - Eine Herausforderung für das Deutsche Rote Kreuz

Am heutigen Sonntag startete der 3. Ruhr-Marathon von Dortmund nach Essen. Auch der Krankenwagen des DRK Herscheid war an diesem Großevent beteiligt. Zusammen mit Rettungskräften aus Lüdenscheid unterstützen die Sanitäter unseres Ortsvereins die Kameraden aus Essen bei der Betreuung dieser Veranstaltung. Mit mehreren Dutzend Hilfeleistungen waren die Einsatzkräfte an diesem Tag richtig gefordert.

16.04.2005

Schwerer Verkehrsunfall mit 40 Verletzten 

Betrunkene und äußerst eigenwillige Fußballfans hielten am Samstagnachmittag die Einsatzkräfte des DRK und der freiwilligen Feuerwehr Altena in Schach. Für gespielte Szenen überzeugend realistisch, die Darsteller forderten viel von ihren vermeintlichen Rettern. Und auch von den Rettungskräften des DRK Herscheid.

 

Ein Verkehrsunfall stand als Übung für die Einsatzkräfte auf dem Plan. Das Szenario: Der Bus eines Fußball-Fanclubs war mit einem Pkw kollidiert. Der Schauplatz: In Höhe des Gerätehauses Knerling am Bauhof. Erschwerend kam hinzu, dass der Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und geborgen werden musste.

Das RUD-Team aus Siegen sorgte für mächtig Chaos und Furore. Die Mannschaft für Realistische Unfalldarstellung rückte mit über 40 Darstellern an. Die speziell ausgebildeten DRK-Mitglieder verteilten sich im Bus und ringsherum und stellten den Fall äußerst real da. Wer vor eine Stange oder eine Scheibe geschleudert worden war, wies auch exakt diese Verletzungen auf.

Eine Darstellerin simulierte einen Bruch der Wirbelsäule. "Da in diesem Fall keine Kontrolle über den Unterleib besteht, passiert es auch, dass der Verletzte uriniert. Unsere Darstellerin hat eine kleine Tüte Apfelsaft in der Hose, um diesen Fall zu simulieren", erklärte ein Helfer des Teams. Um den Bus bei der Aktion nicht zu verschmutzen, wurde er mit Folie ausgelegt.

Auch das Verhalten der Verletzten spiegelte den Ernstfall wieder: Betrunkene Fans liefen verstreut über die Unfallstelle und behinderten die Arbeit der Retter. Einige gingen auf die Feuerwehrleute los, da sie dachten, ihren Freunden würde nicht genügend geholfen. Andere randalierten an den Fahrzeugen. Ein Fan entpuppte sich als sehr geschickt: Er hatte sich ein Beatmungsgerät aus einem Krankenwagen gekrallt und ging damit auf Wanderschaft.

Transport in Krankenhäuser

Nachdem der Fahrer und Beifahrer des Pkws aus dem Fahrzeug durch Abtrennen des Daches befreit waren und alle anderen Verletzten versorgt waren, wurden Zelte aufgebaut. Darin und ins Gerätehaus der Löschgruppe Knerling wurden die Betroffenen gebracht, um dann - entsprechend ihrer Verletzungen - weiter in die Rettungswagen aufgeteilt zu werden. Die fuhren ihre Patienten tatsächlich in die Krankenhäuser in Lüdenscheid, Altena und Balve. "Auch das machen wir, um zu simulieren, wie es im Ernstfall aussähe: Werden die Verletzten abtransportiert, dann haben wir hier auch weniger Fahrzeuge, auf die wir die restlichen Verletzten aufteilen können", erklärte Übungsleiter Christian Klimpel. Neben den Rettungs- und Sanitätsdiensten wurden auch fünf Seelsorger aus Altena und der Betreuungsdienst des DRK Werdohl verständigt, um sich um die Verletzten zu kümmern.

12.04.2005

Kleidersammlung Ende April

Am Samstag, den 30. April 2005 sammelt das DRK wieder gebrauchte Bekleidung. Wir bitten die Herscheider Bevölkerung darum, die Kleidersäcke am Samstag morgen bis 8:30 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand zu legen. Wir fahren durch das Gemeindegebiet und werden die Säcke abholen. Wie gewohnt können die Kleidersäcke beim Schuhaus Schöttler, bei der Shell-Station Turk in Hüinghausen, bei der Sparkasse und bei Quelle bezogen werden.

09.04.2005

DRK-Kindergarten - Väter packen`s an

Da im Laufe der Jahre die Großspielgeräte auf dem weitläufigen Gelände unseres DRK-Kindergartens unter dem Spieltrieb der Kinder "gelitten" hatten und der TÜV Mängel beanstanden musste, hatte die Kindergartenleiterin Frau Elke Schumann die Väter aufgerufen, am Samstag gemeinsam die Geräte auf Vordermann zu bringen. Gerne waren viele Väter gekommen, um die Kletter- und Schaukelgerüste und den "Turm" mit der Hängebrücke wieder in Stand zu setzen. Die Erzieherinnen sorgten zusammen mit den Müttern des Elternrats für das leibliche Wohl der Väter. 

20.03.2005

DRK bildet Bevölkerung in Herz-Lungen-Wiederbelebung aus

Im Turnus von 2 Jahren bilden die Sanitäter des DRK die Bevölkerung des Höhendorfes Rärin in den Grundlagen der Herz-Lungen-Wiederbelegung aus. Im März war es wieder soweit. Neben der stabilen Seitenlage und dem "Lebensrettenden Handgriff" wurde die Versorgung von bewusstlosen Patienten und solchen mit Herz-Kreislauf-Stillstand geübt. 

18.03.2005

45 Jahre Dienst im Zeichen der Menschlichkeit - Dank an Hartmut Tita und Rolf Schöder

In einer Zeit, die gezeichnet ist von stetem Wechsel und Unsicherheit ist es gut, sich auf Menschen verlassen zu können. Das DRK Herscheid konnte sich in den letzten 45 Jahren immer auf ihre beiden Helfer Rolf Schröder (links) und Hartmut Tita (rechts) verlassen. Immer waren sie zur Stelle, wenn ihre Hilfe gebraucht wurde. 

Wolfgang Weyland war es eine besondere Freude, die beiden Jubilare zu beglückwünschen und Ihnen für die geleistete Arbeit zum Wohl der Bevölkerung in Herscheid ausgiebig zu danken.

18.03.2005

Wolfgang Weyland gibt nach 21 Jahren den Vorsitz in jüngere Hände

Nach 21 Jahren unter der Regie von Wolfgang Weyland (2.v.l.) hat nun Edgar Bandowski (2.v.r.) den Vorsitz über den DRK Ortsverein Herscheid e.V. übernommen. In seiner Abschiedsrede war Weyland davon überzeugt, dass nach seinem langjährigen Wirken nun die Zeit für einen jüngeren Nachfolger gekommen sei. Die Rotkreuzleiter Stephan Haase (links) und Hartmut Tita (rechts) dankten dem scheidenden Vorsitzenden von ganzem Herzen für seinen unermüdlichen Einsatz und

18.03.2005

DRK ehrt Blutspende-Jubilare

          

Anlässlich der Jahreshauptversammlung wurden die Blutspendejubilare ausgezeichnet. Der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Vöpel und der DRK-Vorsitzende Edgar Bandowski dankten den Spendern für Ihren unentgeltlichen Einsatz und überreichten die Urkunden und ein kleines Präsent.

25 Mal den roten Lebenssaft abzapfen ließen sich: Carsten Hempler, Jörg Schöttler, Jan-Peter Fischer, Sabine Wernecke, Frank Holthaus, Barbara Berg, Joachim Klüppelberg, Heidelore Porzuceck, Waltraud Schöttler, Karl-Heinz Reinhardt, Elisabeth Schmellenkamp, Marco Bendetti und Ernst Haase.

50 Mal zur Ader gelassen wurden im vergangenen Jahr: Iris Schmidt, Ursula Alberts, Wolfgang Schumacher, Peter Larsen, Klemens Dopatka und Dirk Herrmann. Für 75 Blutspenden wurden Peter Cramer und Jürgen Adamsky ausgezeichnet.

Die 100 Mal machten Volker Gärtner und Erwin Schäper voll - und: jeder von beiden hat damit bisher 50 Liter Blut gespendet.

27.02.2005

Sicherheitswache am Rodelhang Ebbefeld

In diesem Jahr haben die Helferinnen und Helfer des DRK Herscheid seid langem mal wieder mehrere Wochenenden hintereinander ihren Dienst am Rodelhang Ebbefeld versehen. Sie haben ihre Freizeit mit dem Dienst im Zeichen der Menschlichkeit verbracht. Von Nah und Fern kamen die Wintersportler angereist, um die guten Rodelbedingungen im Ebbefeld zu nutzen. Hier war es immer mal wieder nötig, bei größeren oder kleineren Verletzungen Hilfe zu leisten oder einen Transport ins Krankenhaus einzuleiten.

27.02.2005

Verkehrsunfall an der Hardt (Schweinekurve) - Wieder einmal 

  

Und wieder einmal fordert die "Schweinekurve" ihren Tribut. Am späten Nachmittag wurde der KTW des DRK Herscheid, der sich zu einer Sicherheitswache am Rodelhang Nordhelle befand, zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu diesem dramatischen Verkehrsunfall gerufen. Insgesamt sieben Verletzte wurden von Rettungsfahrzeugen aus Herscheid, Lüdenscheid und Plettenberg in die Krankenhäuser in Plettenberg und Lüdenscheid transportiert.

21.07.2004

DRK Blutspende mit tollen Präsenten

Bier für Blut: Mit einer besonderen Aktion wartet der Soziale Arbeitskreis im Deutschen Roten Kreuz Herscheid auf. Jeder 50. Spender wird beim nächsten Termin am kommenden Mittwoch (!) 21. Juli, mit einem Fünf-Liter-Fässchen Krombacher (inklusive eingebautem Dreh-Zapfhahn) überrascht.

Damit wollen die Mitglieder des Sozialen Arbeitskreises am letzten Tag vor den Sommerferien womöglich noch zaudernde (Erst)Spender locken. Neben der Aussicht auf ein unverhofftes Fass gibt es auf jeden Fall für jeden Erstspender als "Dankeschön" einen Gutschein für ein Whopper-Menü, einlösbar in allen "Burger King"-Filialen.

Zur Ader lassen kann sich jeder ab 18 Jahre am Mittwoch zwischen 16 und 20 Uhr in der Gemeinschaftshalle. Denn: Krankheiten und Unfälle kennen keinen Urlaub. Täglich benötigt werden 3500 Blutkonserven - zuletzt lag der Bestand deutlich unter diesem Wert.

01.05.2004

DRK auf dem Handwerkermarkt vertreten

Das DRK Herscheid präsentiert sich und seine umfangreiche Arbeit auf dem diesjährigen Handwerkermarkt.

Sie können uns in der Zeit von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr gegenüber der Eisdiele in der Lüdenscheider Straße antreffen und sich die attraktiven und reizvollen Aufgaben des Roten Kreuzes näherbringen lassen oder Am alten Schulplatz den Krankenkraftwagen und seine notfalmedizinische Ausrüstung erklären lassen.

Wir freuen uns auf Sie.

 

08.05.2004

Kleidersammlung des DRK

Am Samstag, 08.05.2004, sammelt das DRK wieder in der Zeit von 08:30 Uhr bis in die Nachmittagstunden gute, tragfähige Bekleidung jeglicher Art.

Von der Unterwäsche bis zum Wintermantel ist jegliche Kleiderspende willkommen. Und wenn Sie grössere Textilien wie z.B. Oberbetten bzw. Kissen abgeben möchten, dann rufen Sie uns doch einfach an:

Telefon: 02357/903840

 

08.05.2004

Weltrotkreuztag im DRK Kindergarten

Wie in jedem Jahr feiern die Aktiven des DRK Herscheid zusammen mit dem DRK Kindergarten den Welt-Rotkreuz-Tag.

An diesem Tag findet im Kindergarten ab mittags ein buntes Spiele-Programm statt. Für Kinder und Eltern ist die Cafeteria geöffnet und es kann nach Herzenslust gegessen und getrunken werden.

Die SEG Herscheid stellt ihren Krankentransportwagen und medizinisches Equipment zur Schau und die Rettungshundestaffel im DRK Kreisverband führt ihre Arbeit mit den Hunden vor.